Was ist Kutterrudern?

Was es heißt, „sich in die Riemen zu legen“, ist auf diesem Bild der Dessauer Kutterrudermannschaft „Skua“ schön zu sehen.

Wer Spaß daran hat, im Team Sport zu treiben und sich richtig zu schinden, ist beim Kutterrudern genau richtig. Kutterrurdern ist eine Disziplin des Seesport – und der wird in Dessau seit 1953 betrieben.

Ursprünglich aber ging es beim Kutterrudern um Leben und Tod, denn die Boote dienten in der Seefahrt Schiffbrüchigen zur Rettung. Der sportliche Aspekt kam schnell hinzu, denn die siebeneinhalb Meter langen und zweieinhalb Meter breiten Boote verlangen ihrer zehnköpfigen Besatzungen körperlich wie mental einiges ab. Bei offiziellen Regatten werden Rennen über bis zu 10000 (!) Meter ausgetragen.

Die Kutter können indes nicht nur gerudert, sondern ebenso gesegelt werden. „Bis Windstärke 8 kann man damit aufs Meer“, sagt Wolfgang Schmidt vom Seesportverein Dessau. Dort gibt es ein Ruder- und zwei Segelteams, Neueinsteiger sind jederzeit willkommen.